27.10.2021 Karin Badde-Struß/Cornelius Dworzynski

Faire Sportbekleidung?

In der Textilproduktion werden mehr Treibhausgase ausgestoßen als im internationalen Flugverkehr und in der Schifffahrt zusammen. Durchschnittlich 60 neue Kleidungsstücke kauft jede:r Deutsche:r pro Jahr. Viele Klamotten werden nur kurz getragen und landen danach im Müll. Während Fair Play auf dem Spielfeld großgeschrieben wird, fragt kaum jemand, wie fair die Herstellung der Trikots und Sportartikel ist.

Über dieses Thema konnte sich der Projektkurs BNE in der Wanderausstellung „TrikotTausch. Die zwei Seiten der (Sport)-Bekleidung" informieren.  Organisiert wurde die Ausstellung von der Steuergruppe der Fairtrade-Stadt Münster zusammen mit  entwicklungspolitischen Verein Vamos e.V.,  der VHS und dem Stadtsportbund in der Stadtbücherei Münster anlässlich des 10-jährigen Jubiläums Münsters als Fair Trade Stadt.

Hier konnten wir etwas über die Zusammenhänge von der Vermarktung von Sportbekleidung, unserem Kaufverhalten und den  miserablen Arbeitsbedingungen der Näherinnen (80 % in der Textilproduktion sind Frauen) in den Weltmarktfabriken erfahren.  

Bisher gibt es im Sportbereich wenig faire Alternativen zu den etablierten Herstellern .Trotzdem gibt es Möglichkeiten auch im Alltag z.B. durch bewussteren Konsum aktiv mit dem Problem umzugehen: zum Beispiel, keine Großkonzerne unterstützen, second-hand und nachhaltig einkaufen. Fußballvereine könnten Trendsetter für faire Kleidung und Fußbälle sein. 

Mehr Gerechtigkeit des Fairen Handels kann dazu beitragen, dass Armut und daraus resultierend die Fluchtbewegungen auf der Welt in Zukunft nicht weiter steigen!

 

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