Technik mit Verantwortung gestalten - Nachhaltige Bildung am ESB Hamm
BNE-Profil der Schule
Am ESB Hamm (Technik, Informatik, Gestaltung) verstehen wir BNE als lernwirksame Verbindung von Fachunterricht, Projektarbeit und schulischem Alltag. Unsere BNE-Arbeit zielt darauf, junge Menschen zu befähigen, technische und gesellschaftliche Entwicklungen zu verstehen, Zielkonflikte abzuwägen und verantwortliche Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen – im Beruf wie im privaten Handeln.
Worum geht es in unserer BNE-Arbeit?
Wir greifen aktuelle Transformationsfragen auf: nachhaltige Digitalisierung (z. B. Green Coding, energieeffiziente IT), Energie und Mobilität (z. B. E-Mobilität, Energiefragen im Schulkontext), Ressourcen und Konsum (z. B. Upcycling, Produktinnovation), soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe (z. B. barrierefreie Gestaltung von Lern- und Aufenthaltsräumen) sowie kulturelle Identität und Demokratiebildung (z. B. lokale Kulturprojekte). Dabei wird Nachhaltigkeit stets mehrdimensional betrachtet: ökologisch, ökonomisch und sozial – mit Blick auf reale Entscheidungssituationen.
Welche Bereiche sind eingebunden?
BNE ist curricular in verschiedenen Bildungsgängen verankert und wird im Unterricht wie auch in projektorientierten Lernsettings umgesetzt. Je nach Thema arbeiten Lernende fächerübergreifend, z. B. in Informatik/IT, Naturwissenschaften/Technik, Gestaltungstechnik, Deutsch/Kommunikation, Wirtschaftslehre und Politik/Gesellschaftslehre. Viele Vorhaben sind als wiederkehrende Anforderungs- und Lernsituationen angelegt und werden dadurch planbar und langfristig nutzbar. Ergänzend unterstützen schulische Strukturen wie unser BNE-Team, das Projekte koordiniert, Materialien bereitstellt und die Zusammenarbeit zwischen Bildungsgängen erleichtert.
Mit welchen Bildungspartner*innen arbeiten wir zusammen?
Ein zentrales Merkmal unserer BNE-Arbeit ist die Kooperation mit externen Partnern: Hochschulen (u. a. FH Südwestfalen/Standort Soest) begleiten Design- und Entwicklungsprojekte und eröffnen realitätsnahe Perspektiven auf Studium und Beruf. Regionale Ausbildungsbetriebe ermöglichen Einblicke in nachhaltige Berufsfelder, z. B. über Betriebsbesichtigungen und Formate wie TalentTour. Im Bereich Berufsorientierung kooperieren wir zudem mit Institutionen wie Agentur für Arbeit/Jobcenter Hamm sowie Programmen wie „Ausbildungswege NRW“. Auch lokale Partner aus Kultur und Zivilgesellschaft (z. B. im Rahmen der Hammer Elefantenparade) erweitern den Blick auf gesellschaftliche Verantwortung und Teilhabe.
Warum lohnt sich ein Blick auf unsere Seite?
Auf unserer BNE-Homepage dokumentieren wir Projekte, Publikationen und die Arbeit des BNE-Teams transparent: von jährlichen Projektdokumentationen über Konzeptgrundlagen bis zur Schriftenreihe projektorientierter Anforderungs- und Lernsituationen. Wer mehr erfahren möchte, findet dort konkrete Beispiele, Materialien und kurze Berichte („News“), die zeigen, wie nachhaltige Entwicklung bei uns nicht nur thematisiert, sondern praktisch erprobt und weiterentwickelt wird.
News aus unserer Schule
Gewaltprävention als Beitrag zur BNE-Schulentwicklung am ESB
26.04.2026
Vom 8.–12.12.2025 setzt die ESB Safety Week unter dem Motto "Eine Stadt. Eine Schule. Ein Zeichen gegen Gewalt." ein starkes Zeichen für soziale Nachhaltigkeit und zeigt, wie BNE in die Schulentwicklung eingebettet ist.
Erwerb des Deutschen Sprachdiploms mit gezielter Vorbereitung
26.04.2026
Am ESB haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Deutsche Sprachdiplom (DSD) zu erwerben.
Kooperation mit regionalen Unternehmen im Bereich nachhaltiger Fahrzeugtechnik
26.04.2026
Im Bildungsgang der KFZ-Mechatroniker arbeitet das Eduard-Spranger-Berufskolleg mit regionalen Unternehmen zusammen, um aktuelle Fahrzeugtechnik praxisnah in den Unterricht einzubinden.
Unterrepräsentation von Frauen in Wissenschaft und Technik
26.04.2026
Im Rahmen der „Wochen gegen Rassismus“ setzte sich die Klasse HBI2 mit der Unterrepräsentation von Frauen in Wissenschaft und Technik auseinander.
Schnuppertag in der Malerwerkstatt – Berufliche Orientierung praktisch erleben
26.04.2026
Am 12.02.2026 erhielten Schülerinnen und Schüler aus IFK, AV, BF und HBI im Rahmen eines Schnuppertags praxisnahe Einblicke in das Berufsfeld Maler:in/Lackierer:in.
HBI2 und der Praktikumstag an der FH Südwestfalen in Soest
21.01.2026
Im Dezember 2025 hatten die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Ingenieurtechnik (HBI2) die Gelegenheit, den Campus der FH Südwestfalen in Soest kennenzulernen.
Neuer Schulname – Identität nachhaltig gestalten
03.12.2025
Die geplante Umbenennung unseres Berufskollegs ist ein BNE-Projekt, das die gesamte Schulgemeinschaft einbindet. Ein öffentlicher Wettbewerb ermöglicht echte Mitgestaltung und stärkt demokratische Teilhabe sowie Gestaltungskompetenz. Der neue Name soll unsere Werte – Respekt, Vielfalt, Teamgeist, Nachhaltigkeit und Praxisorientierung – sichtbar machen. Gemeinsam mit Kollegium, Förderverein und Schulträger entsteht ein transparenter Prozess, der Identifikation schafft und die Schulentwicklung im Sinne des Whole Institution Approach voranbringt.
Kfz-Technik Regionalkonferenz – Elektromobilität und digitale Lernplattformen
07.11.2025
Bei der Kfz-Technik Regionalkonferenz am Eduard-Spranger-Berufskolleg standen Elektromobilität und digitale Lernplattformen im Mittelpunkt. Lehrkräfte aus dem gesamten Regierungsbezirk Arnsberg entwickelten gemeinsam Konzepte für einen nachhaltigen, zukunftsorientierten Unterricht. Die Veranstaltung stärkte als Multiplikatorenfortbildung die Vernetzung und nachhaltige Schulentwicklung im Berufsfeld Kfz-Technik.
Wanduhren und Handygaragen – Digitale Balance und Selbstorganisation fördern
09.10.2025
Am ESB fördern Wanduhren und "Handygaragen" einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien. In Anlehnung an die Empfehlungen des Ministerium für Schule und Bildung NRW hat die Schule klare, gemeinsam entwickelte Regeln zur Handynutzung eingeführt. Schüler*innen und Lehrkräfte entscheiden im Klassenverband demokratisch über den Umgang mit Smartphones und schaffen so eine Lernkultur, die Konzentration, Selbstorganisation und gegenseitigen Respekt stärkt. Das Projekt verbindet digitale Achtsamkeit mit nachhaltiger Schulentwicklung – ganz im Sinne der BNE.
Hammer Elefantenparade – Kulturelle Identität sichtbar machen
06.10.2025
Ein Wahrzeichen neu gedacht: Im Rahmen der Hammer Elefantenparade gestalteten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 2 Farbtechnik das Elefantenmodell der LWL-Uniklinik neu. Mit kreativen Ideen, handwerklichem Können und einem klaren Bekenntnis zu Vielfalt und Nachhaltigkeit wurde der Elefant zum Symbol kultureller Identität und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Projekt verbindet künstlerisches Gestalten mit Bildung für nachhaltige Entwicklung – sichtbar im Stadtbild, wirksam für die Zukunft.
KI im Schulalltag – verantwortungsvoll und nachhaltig nutzen
27.09.2025
Im September 2025 befasst sich das Kollegium des ESB in Vorträgen und Workshops mit Chancen, Risiken und Leitlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht. Der Tag stärkt Gestaltungskompetenz, Partizipation und Zukunftsorientierung und trägt so zur ganzheitlichen Schulentwicklung im Sinne von BNE und dem Whole Institution Approach bei.
"Einstieg" für die BFE2
23.09.2025
Die Klasse BFE2 besuchte am 5. September 2025 die Ausbildungsmesse “Einstieg” in Dortmund und informierte sich an rund 80 Ständen über Ausbildungs- und Studienwege. Im Unterricht wurden die Eindrücke unter dem Blickwinkel der nachhaltigen Entwicklung reflektiert: Welche Berufe tragen zur Zukunftsgestaltung bei? Welche Betriebe zeigen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft? So wird Berufsorientierung nicht nur als individuelle Entscheidung verstanden, sondern als Beitrag zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.
Energieerzeugung im Wandel – Werksbesichtigung bei RWE Generation SE (Kraftwerk Gersteinwerk)
23.09.2025
Die Klassen MEC2a und MEC2b besuchten am 22. Sptember 2025 das Kraftwerk Gersteinwerk der RWE Generation SE. In Führungen durch Ausbilder erhielten die Schüler und Schülerinnen Einblicke in Energieerzeugung, Ausbildungsmöglichkeiten und Energiesicherheit. Im Unterricht wurden ökologische Auswirkungen, Zielkonflikte der Energiewende sowie berufliche Perspektiven reflektiert – ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.






