Ernährung der Zukunft - Fair und nachhaltig!
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Die Ernährung der Zukunft - Zurück zu unseren Wurzeln!
Unsere Großeltern lebten noch im Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten. Sie kochten und aßen überwiegend saisonal und regional, was heute als besonders nachhaltig gilt. Einen Großteil ihrer Lebensmittel produzierten sie selbst: Obst und Gemüse wuchsen im eigenen Garten, und Tiere wie Ziegen und Schweine versorgten die Familie mit Milch und Fleisch. In Lippe, einer Region mit einer langen Tradition der Selbstversorgung, wurden die Grundstücke so bemessen, dass ausreichend Platz für den Anbau von Nahrungspflanzen und die Haltung von Nutztieren vorhanden war. Das Gemüse wurde nach der Ernte eingelagert, um die Familie über die Wintermonate zu versorgen. Nach Möglichkeit wurden die Pflanzen und Tiere nahezu vollständig verwertet.
Im Gegensatz dazu stehen wir heute vor ganz anderen Herausforderungen. Zeit ist zu einem knappen Gut geworden, weshalb viele Menschen zu Fertigprodukten greifen, die schnell zubereitet sind. Unsere Lebensmittel stammen ganzjährig oft aus fernen Ländern: Wir essen Mangos, die aus den Tropen zu uns geflogen werden und trinken Wasser, das von den Fidschi-Inseln importiert wird. Für viele Kinder und Erwachsene scheint es selbstverständlich, dass Milch und Fleisch aus der Kühltheke des Supermarkts kommen. Dass dahinter komplexe landwirtschaftliche Prozesse stehen, ist oft nicht mehr präsent. Der Umstand, dass in Deutschland jährlich ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen (Stand 2021), ist ein weiteres schwerwiegendes und dringend zu lösendes Problem.
Hinzu kommt, dass Lebensmittel heute häufig gezielt so entwickelt werden, dass sie ein gesteigertes Verlangen nach dauerhaftem Konsum erzeugen. Wissenschaftler haben den sogenannten “Glückspunkt” gefunden, an dem durch das maximale Zufügen von Zucker eine besonders hohe Endorphinausschüttung im Gehirn erreicht wird. Diese Entwicklung führt dazu, dass wir zunehmend ungesünder essen, was sich negativ auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirkt.
Die bestehenden Probleme und Folgen für Umwelt und Gesundheit sollen in unserem Projekt ohne erhobenen Zeigefinger durch die Schülerinnen und Schüler sowie KollegInnen erkannt und benannt werden. Wir entwickeln und recherchieren Lösungsmöglichkeiten, die umsetzbar und durchhaltbar sind, damit eine nachhaltige Bewusstseinsbildung und Handlungsfähigkeit entstehen. Wir bieten Aktionen wie die Klimarallye und Multivision (Schwerpunkt Ernährung) an, um wertvolle und aktuelle Inputs von außen zu erhalten. Ferner soll das Thema nachhaltige Ernährung in mehreren Unterrichtsfächern (Unterricht und Exkursionen) vernetzt behandelt werden. Mittelfristig ist die Anlage und pädagogische Einbindung eines Schulgartens angedacht.
News aus unserer Schule
Aktionstag Licht -Sehen und gesehen werden
09.11.2024
Sicher zu Fuß und auf dem Fahrrad - Verkehrssicherheitstraining für unsere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen.
Das EKG ist Fahrradfreundliche Schule
23.01.2025
Es ist geschafft! Wir sind als Fahrradfreundliche Schule zertifiziert!
Monatsaufgabe der Nachhaltigkeit/ Der Schulkiosk
23.01.2025
Welches nachhaltige Angebot macht ein Schulkiosk seinen Schülerinnen und Schülern? Die Aufgabe des Monats hat es nachgefragt!
Schulgarten am EKG Lemgo
10.07.2025
Anfang des Jahres wurde der neue Schulgarten angelegt, eine neue Schulgarten-AG in Leben gerufen und Pflanzen gesetzt. Die ganze Schulgemeinschaft ist mit viel Enthusiasmus dabei!
Online mit Sonnenenergie - Die Solarbank am EKG
07.10.2025
Die neue Bank auf dem Schulgelände des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums kann mehr als nur zum Sitzen einladen: Über Solarmodule in der Sitzfläche produziert sie Strom, mit dem Smartphones und Tablets geladen werden können!






