„Klimamonologe“ bewegen unsere Schüler*innen
Die Klimamonologe erzählen wahre Geschichten von Menschen weltweit, die direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen sind – etwa Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Waldbrände.
Beispiele für erzählte Schicksale sind: eine Familie in Bangladesch nach Zyklon Aila, eine Viehzüchterin in Kenia, die gegen Hunger kämpft, ein Klimaaktivist aus Pakistan, dessen Dorf durch Gletscherschmelze überflutet wurde und eine Krankenschwester, die den tödlichsten Flächenbrand in Kalifornien überlebt hat.
Alle Texte basieren auf Interviews, die mehrere Stunden oder Tage dauerten. Sie wurden nur gekürzt und verdichtet, ohne sprachliche Veränderungen oder erfundene Inhalte. Die Stücke machen die Klimakrise greifbar und emotional erfahrbar, indem es persönliche Geschichten statt abstrakter Zahlen zeigt.
http://www.wort-und-herzschlag.de/#klima-monologe
Nach dem etwa 30-minütigen Theaterstück leitete Makena, eine junge Expertin der Entwicklungszusammenarbeit, die Schüler*innen durch einen 2,5-stündigen Workshop, bei dem es vor allem darum ging, konkrete Handlungsoptionen im Falle der Brandkatastrophe in Kalifornien aus dem Blickwinkel verschiedenster Akteure (Politik, Krankenhaus, große Unternehmen etc.) zu entwickeln und zu präsentieren. Sie vertiefte zudem das Wissen der Schüler*innen zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels und diskutierte mit den Schüler*innen über persönliche Handlungsmöglichkeiten, um der Klimakrise entgegenzuwirken.
Wir bedanken uns sehr bei Michael Ruf, dem Autor und Regisseur, bei Jwan Khalid für die Organisation, bei Joyce für die schauspielerische Darbietung und bei Makena für ihren Workshop.
Gesamtschule der Stadt Brühl -Europaschule in NRW-
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