Projekttage der Jahrgangsstufe 10 zum Thema „Aus der Geschichte lernen“
Gemäß dieses Zitats haben sich die Schülerinnen und Schüler während der drei Projekttage intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und neuen rechtsextremen Tendenzen beschäftigt.
Die Zehntklässler bekamen während der Projekttage die Möglichkeit, das Wissen, das sie im Unterricht zum Thema Nationalsozialismus erworben haben, zu vertiefen und Bezüge zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart herzustellen, um auf diese Weise auch ein Bewusstsein für demokratiegefährdende und menschenverachtende gesellschaftliche Entwicklungen zu schaffen.
Unterstützt wurde die Fachschaft Geschichte bei der diesjährigen Durchführung der Projekttage von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die mit fünfzehn Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 einen Workshop zum Thema „Zivilcourage stärken – Argumentieren gegen Parolen im Alltag“ durchgeführt hat.
Ein anderer Teil der Schülerinnen und Schüler beschäftigte sich mit lokalhistorischen Forschungsthemen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Sie forschten zum Beispiel unter Anleitung des Stadtarchivars Dr. Lukas Grawe im Stadtarchiv Rüthen und erfuhren einiges über die Geschichte Rüthens im Nationalsozialismus sowie das Schicksal der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in dieser Zeit. Auch die Wewelsburg war Gegenstand verschiedener Forschungsarbeiten.
Eine andere Gruppe setzte sich mit den Parallelen der nationalsozialistischen Geschichte in der „Neuen Rechten“ sowie aktuellen zivilgesellschaftlichen Themen aus dem Bereich Rechtspopulismus und Rechtsextremismus auseinander. „Wie sicher ist unsere Demokratie?“, „Die Neue Rechte in den sozialen Medien“ und „Erkennungsmerkmale der Neuen Rechten“ waren dabei nur einige Themen, die die Schülerinnen und Schüler intensiv untersucht und aufbereitet haben.
Vertieft wurden die gewonnen Erkenntnisse durch eindrückliche Stadtführungen von Martin Krüper zum Thema „Jüdisches Leben in Rüthen mit dem Schwerpunkt Nationalsozialismus“.
Zum Abschluss der Projekttage konnten alle Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse präsentieren und sich gegenseitig über die neu gewonnenen Erkenntnisse informieren. Entstanden sind Erklärvideos, Podcasts, informative Instagramseiten und Plakate, die im November auch der Schulöffentlichkeit präsentiert wurden.
Friedrich-Spee-Gymnasium
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