27.09.2025 Dr. Frank Klinker

KI im Schulalltag – verantwortungsvoll und nachhaltig nutzen

Symbolbild zur Arbeit zwischen AI und Kollegium

Kollegium und AI als Arbeitseinheit    © F. Klinker (AI)

Im September 2025 befasst sich das Kollegium des ESB in Vorträgen und Workshops mit Chancen, Risiken und Leitlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht. Der Tag stärkt Gestaltungskompetenz, Partizipation und Zukunftsorientierung und trägt so zur ganzheitlichen Schulentwicklung im Sinne von BNE und dem Whole Institution Approach bei.

Am 29. September 2025 findet am ESB ein Pädagogischer Tag für das gesamte Kollegium statt. Während die Schülerinnen und Schüler einen Hausarbeitstag wahrnehmen, versammeln sich die Lehrkräfte in der Schule, um sich intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) im Bildungskontext auseinanderzusetzen.
Ein externer Fachreferent eröffnet die Veranstaltung mit zwei Impulsvorträgen, in denen Chancen, Risiken und praxisnahe Anwendungsfelder von KI in Unterricht und Schulorganisation vorgestellt werden. In anschließenden Workshop-Phasen erarbeiten die Kolleginnen und Kollegen eigene Szenarien und Leitlinien für den reflektierten, verantwortungsvollen Einsatz von KI in Unterrichtsvorbereitung, Lernprozessen und Prüfungssituationen.
Neben dem fachlichen Austausch steht auch die gemeinsame Entwicklung von Orientierungsrahmen im Vordergrund, die langfristig in das Schulprogramm und die Unterrichtskultur integriert werden sollen. Ergänzt werden die Arbeitsphasen durch Pausen und eine gemeinsame Mittagspause, die bewusst als Gelegenheit zum informellen, lockeren Austausch genutzt werden. Diese offenen Gesprächsphasen ermöglichen es, Themen aus den Workshops zu vertiefen, Ideen niedrigschwellig einzubringen und die kollegiale Vernetzung zu stärken.

Das Projekt trägt zur Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung bei, indem es die Gestaltungskompetenz stärkt, da Lehrkräfte Strategien und Leitlinien für einen zukunftsfähigen Umgang mit KI entwickeln. 
Es ermöglicht Partizipation, weil das Kollegium in kooperativen Prozessen schulweite Vereinbarungen erarbeitet. 
Gleichzeitig sichert es die Zukunftsorientierung, indem digitale Technologien kritisch auf ihre Chancen, Risiken und Nachhaltigkeitspotenziale hin geprüft werden. 
Darüber hinaus fördert es Multiperspektivität, da technologische, ethische, soziale und rechtliche Aspekte von KI gleichermaßen berücksichtigt werden. 
Schließlich unterstützt das Projekt auch die soziale Nachhaltigkeit, indem offene Austauschphasen gezielt zur Stärkung von Kollegialität und gemeinsamem Lernen genutzt werden.

Der Pädagogische Tag trägt zur ganzheitlichen Schulentwicklung im Sinne des Whole Institution Approach (WIA) bei, indem er die Integration von KI und BNE-Themen in Lehr- und Lernprozesse fördert. 
Gleichzeitig entstehen durch die Entwicklung gemeinsamer Leitlinien verbindliche Elemente für das Schulprogramm. 
Die Nutzung und Reflexion digitaler Infrastruktur wird als Bestandteil nachhaltiger Bildung verstanden, während durch die Einbindung externer Expertise - etwa durch den Gastvortrag oder die fobizz-Fortbildung - sowie den Transfer in schulische Netzwerke die Öffnung und Weiterentwicklung der Schule unterstützt wird

Eduard-Spranger-Berufskolleg

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