30.09.2025 Mareen Ritter

Vielfalt auf der Streuobstwiese

Die Studierenden der FSP40 laufen über die Streuobstwiese in Finkens Garten und spielen "Mein Baum"

"Mein Baum"    © Mareen Ritter

Die FSP40 des BK Dieringhausen entdeckt die Biodiversität auf der Streuobstwiese in Finkens Garten, um als MultiplikatorInnen zukünftig in ihren Einrichtungen handlungsorientiert eine Bildung für nachhaltige Entwicklung umzusetzen.

Am 3. September traf sich die FSP40 der Fachschule für Sozialpädagogik des BK Dieringhausens in Köln, um sich mit Unterstützung des Vereins Querwaldein auf der Streuobstwiese in Finkens Garten mit Ideen der praktischen Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita und OGS zu beschäftigen.

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher erkannten nach einer kurzen Einführung zur Bedeutung der Biodiversität, dass auch Kulturlandschaften in unserem Umfeld wie Streuobstwiesen einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Ernährungssicherheit in Zukunft leisten können.

So entdeckten die Studierenden mit allen Sinnen und mithilfe verschiedener Methoden, wie „Mein Baum“, „Mein Tier“, „Pflanzenmemory“ ganz praxisnah die Diversität auf der Streuobstwiese. Sie durften verschiedene Apfelsorten probieren, um zu entdecken wie unterschiedlich sie schmecken und für welche Nutzung sie sich eignen. Weiterhin lernten sie unterschiedliche Maßnahmen kennen, diese Vielfalt zu erhalten und zu schützen. Sie bauten Insektenhotels mit einfachen Mitteln, die in jedem Kita- oder Schulumfeld zu finden sind.

Die jungen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wurden so dafür begeistert und dazu befähigt, mit den ihnen anvertrauten Kindern die Streuobstwiesen im Umfeld ihrer Einrichtungen zu entdecken und erforschen, so dass auch die Kinder diese Vielfalt wertschätzen und motiviert sind, sie zu schützen.

„Streuobstwiesen sind nicht langweilig und viel mehr als Obst, das von Bäumen fällt. Es leben dort viele verschiedene Pflanzen und Tiere. Sie bieten die Möglichkeiten, Kindern die Natur näher zu bringen. Wir können die Methoden sehr gut in unseren Projekten umsetzen.“, stellte Zoe am Ende zufrieden fest.

Vielen Dank an Jakob und Susanne für den spannenden und lehrreichen Tag, bei dem wir auch kulinarisch bestens versorgt wurden. Wir kommen gerne wieder.

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