13.11.2025 Magdalena Vogt

Theatertournee der Youth Group "Once we had a dream"

Begrüßung der Schulgemeinde durch Frau Berndt, Koordinatorin für Städtepartnerschaften    © Foto

Verknüpfung von Theaterpädagogik mit den Unterrichtsinhalten des Faches Gesellschaftslehre zur Sensibilisierung der Schüler*innen für globale Kinderrechte, wirtschaftliche Ausbeutung, Gewalt und sexuellen Missbrauch von Kindern und ein Beispiel, dass das Theater als Medium genutzt werden kann, um wichtige soziale Themen zu vermitteln.

 

Am 8.10.2025 nahm der gesamte 10. Jahrgang der Peter Ustinov Gesamtschule an dem Musical-Drama der PREDA Youth Group teil, welche das Theater als ein Spiegelbild der Realität begreift und auf diese Weise das Ausmaß von Ausbeutung, Gewalt und sexuellen Missbrauch von Kindern aufzeigen will. Deshalb waren die einleitenden Worte zu Beginn des Stücks

 „Lassen Sie sich von dem Theaterstück dazu bewegen, daraus zu lernen!“

PREDA ist eine Organisation auf den Philippinen, die sich für den fairen Handel, um die Armut zu bekämpfen und für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Die Aufführung vermittelte auf eindringliche Weise, wie wichtig es ist, Kinderrechte zu achten und ihnen eine Stimme zu geben. Die Schauspieler*innen brachten die wahren Geschichten von Kindern, die in den Heimen von PREDA leben, authentisch und einfühlsam auf die Bühne, wodurch das Publikum zum Nachdenken angeregt wurde.

Mit eindrucksvollen und berührenden Schicksalen machte das Stück auf die Herausforderungen aufmerksam, denen viele Kinder ausgesetzt sind und betonte die Bedeutung von Schutz, Respekt und Würde. Um dieses schwierige Thema zu begreifen, wurden im GL- Unterricht diese  sensiblen Aspekte in einer Unterrichtseinheit aufgegriffen und ausführlich thematisiert. Nach dem Theaterstück fand eine Gesprächsrunde mit den Schauspieler*innen und den Schüler*innen unserer Schule, in der Eindrücke vermittelt und Fragen gestellt werden konnten. Besonders die Frage nach der Motivation und der Hoffnung der Schauspieler*innen stach besonders heraus, da sie das zusammenfasst, was Menschlichkeit ausmacht:

·      Die Schauspieler*innen spielen das Theaterstück, um auf das Ausmaß der sexualisierten Gewalt aufmerksam zu machen.

·      Sie möchten den Kindern von PREDA eine Stimme geben und ihnen sowie uns allen zeigen, dass es wichtig ist für Kinderrechte zu kämpfen.

·      Das Thema der sexualisierten Gewalt soll auf diese Weise enttabuisiert werden, insbesondere auf den Philippinen.

·      Die Arbeit von PREDA soll durch die Theaterpräsenz sichtbar gemacht werden, da geschädigten Kindern auf den Philippinen eine Therapie und der Schulbesuch ermöglicht wird.

·      Sie sind davon überzeugt, dass das Sprechen über Konflikte die Menschen verändert und auf Dauer eine Veränderung bewirkt. Denn auch kleine Schritte sind wichtig.  

 

 

 

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