Studienfahrt nach Oswiecim und Krakau: Erinnern und verstehen
Im Dezember unternahm die AG zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs eine Studienfahrt nach Oświęcim (Auschwitz) und Krakau. Neben der historischen Auseinandersetzung stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie Erinnerung heute gelingen kann.
Auf dem Programm standen unter anderem eine Stadtführung zur jüdischen Geschichte Oświęcims, der Besuch des Gedenkmuseums für die Einwohner der Region sowie die Besichtigungen der Gedenkstätten Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau. Die Eindrücke vor Ort bewegten die Schüler:innen tief. „Die Wörter, um die brutale Grausamkeit der Lager zu beschreiben, existieren nicht und das werden sie nie“, fasste eine Teilnehmerin die Erfahrung zusammen. Ein anderes Zitat lautete: „Auschwitz ist etwas, das man weder in Texten, Bildern oder Dokumentationen zu seiner vollsten Grausamkeit beschreiben kann.“
In Krakau besuchte die Gruppe das Galizische Museum und führte ein eindrucksvolles Zeitzeugengespräch mit Anna Janowska Cioncka, die von ihrer Kindheit während des Zweiten Weltkriegs berichtete. Die persönliche Begegnung machte Geschichte auf besondere Weise greifbar.
Trotz der bedrückenden Themen blieb auch Raum für Gemeinschaft und Austausch. Die Fahrt war für alle Beteiligten eine intensive und prägende Erfahrung und hat erneut gezeigt, wie wichtig Erinnerung, Aufklärung und Verantwortung für die Zukunft sind.
Friedrich-Spee-Gesamtschule Paderborn
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