Junior-SV bringt uns ins Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Als Schirmherr unterstützt Bürgermeister Patrick Anders die Initiative. Ebenfalls anwesend war der Regionalvertreter des Netzwerks „Schule ohne Rassismus“, Norbert Pabst, der den stolzen Schülerinnen und Schülern der Junior-SV des Innenstadtgymnasiums die Plakette und eine Urkunde des Netzwerks überreichte. Besonders bemerkenswert ist die Entstehungsgeschichte des Projekts: Die Initiative zur Bewerbung ging von der Junior-SV aus. Unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 entwickelten die Idee, sich um die Aufnahme in das größte Schulnetzwerk Deutschlands zu bewerben. Stellvertretend zeigte sich Nico S. (8b) besonders stolz an diesem Tag. Unterstützt wurde die engagierte Gruppe dabei von den „älteren“ SV-Schülerinnen Lotta W. (EF) und Irene M. (Q1).
Mit großem Engagement arbeiteten die Jugendlichen während des gesamten Schuljahres an der Bewerbung und setzten sich intensiv mit den Themen Vielfalt, Toleranz und demokratisches Zusammenleben auseinander. Darüber hinaus entwickelten sie Konzepte, wie die Grundsätze des Netzwerks dauerhaft im Schulprogramm und im Schulleben verankert werden können. Auf bunten Dreiecken präsentierten die Klassen und Kolleginnen und Kollegen ihre konkreten Ideen.
„Dass die Initiative von unseren jüngsten Schülerinnen und Schülern ausgegangen ist, macht uns besonders stolz“, betonte unsere Schulleiterin Andrea El Sherif. „Das Engagement zeigt eindrucksvoll, wie verantwortungsbewusst unsere Schülerinnen und Schüler gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen und aktiv gestalten. Damit setzen sie unser Schulmotto ‚Zukunft gestalten‘ beispielhaft in die Tat um.“
Mit dem Beitritt zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verpflichten wir uns, uns dauerhaft gegen Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen. Ziel ist es, das Bewusstsein für gegenseitigen Respekt zu stärken und Projekte zu fördern, die ein friedliches und vielfältiges Zusammenleben unterstützen.
Die Kick-Off-Veranstaltung machte deutlich: Am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium wird Courage nicht nur gefordert, sondern von den Schülerinnen und Schülern aktiv gelebt.
Bericht von Nico S.
Unsere Schule ist jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Am 16. Juni 2026 fand an unserer Schule die feierliche Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. Zu diesem Anlass kamen neben unserer Schulleitung einige Lehrkräfte sowie die Klassensprecherinnen und Klassensprecher als Vertreter ihrer Klassen zusammen. Als Gast war außerdem unser Bürgermeister als Pate des Projektes und die Regionalkoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage dabei.
Zu Beginn klärte die Junior-SV, die die Organisation, Planung und Umsetzung übernommen hat, was es für die Schulgemeinschaft bedeutet, in dieses Netzwerk aufgenommen zu werden. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ steht dafür, dass sich eine Schulgemeinschaft aktiv gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus einsetzt und sich für ein respektvolles Zusammenleben starkmacht.
Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung waren die Reden unserer Schulleitung und des Bürgermeisters. Beide machten deutlich, dass Courage nicht nur auf dem Papier stehen darf, sondern vor allem im täglichen Umgang miteinander sichtbar werden muss. Sie betonten, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen, füreinander einzustehen und unsere Schule gemeinsam zu einem Ort zu machen, an dem sich alle Menschen willkommen fühlen.
Anschließend folgte der besondere Moment der Veranstaltung: die feierliche Übergabe der Urkunde zur Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Urkunde wurde stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft entgegengenommen und steht für das gemeinsame Versprechen, auch in Zukunft für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt einzustehen.
Die Veranstaltung zeigte, dass dieses Projekt nicht nur eine Auszeichnung ist, sondern vor allem eine gemeinsame Aufgabe. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die gesamte Schulgemeinschaft tragen dazu bei, dass die Werte von Toleranz und gegenseitigem Respekt im Schulalltag gelebt werden.
Mit der Aufnahme beginnt für unsere Schule ein neuer Abschnitt – wir sehen hierin nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Verpflichtung. Wir empfinden es als besonders motivierend, dass unsere Schulgemeinschaft Verantwortung übernimmt und gemeinsam neue Ideen, Projekte und Aktionen entwickelt, um weiterhin ein Zeichen für ein faires und offenes Miteinander zu setzen. Dies bestärkt uns alle darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und die Werte des Netzwerks aktiv zu leben.
Carl Friedrich von Weizsäcker Gymnasium Ratingen
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