Walburgisschulen Menden

Gymnasium

Kurs "Umweltschutz und Landschaftsökologie" im Differenzierungsbereich in der Jahrgangsstufe 8 und 9

Schüler werten die Gewässerproben hinsichtlich der gefundenen Zeigerorganismen aus um die Gewässergüte zu bestimmen. Sie schauen sich einzelne Organismen durch Lupengläser an.

Projektbeschreibung

Einbindung des Themas Nachhaltigkeit als Leitgedanke im Differenzierungsbereich 
   
Wasserverschmutzung, Wassersparen, Klimawandel, Fridays for Future, Energiewende, Müllinseln im Ozean, Mikroplastik auf dem Teller, Grenzwerte für Feinstaub, Artensterben …  
Diese Begriffe prägen immer wieder die Nachrichten und damit die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Sie ließen sich durch viele weitere Begriffe zur Gefährdung der Umwelt ergänzen.  
Hieraus ergeben sich aktuelle und notwendige „Handlungsfelder“, wenn es um die Erhaltung einer menschenwürdigen Umwelt gehen soll!  
Die Gefährdung der Umwelt rückt zunehmend in das gesellschaftliche Interesse und dieses sollte genutzt werden, um das eigene Verhalten und Handeln in seiner Rückkopplung auf die Umwelt zu hinterfragen.  
  
Unsere Schule hat hieraus für sich den Auftrag abgeleitet, sich mit der natürlichen, sozialen und geschaffenen Umwelt auseinanderzusetzen. Bereits seit dem Schuljahr 1997/98 besteht im Differenzierungsbereich der Klassen 8 und 9 (zukünftig in G9: Klassen 9 und 10) ein von interessierten Schülerinnen und Schülern gerne genutztes Angebot dazu: der ULÖ-Kurs (ULÖ: Umweltschutz und Landschaftsökologie). Diesen Kurs leiten Biologie- und Erdkundelehrer. Er ist somit fächer- und aufgabenfeldübergreifend angelegt. Durch einen problemorientierten Ökologieunterricht und seine notwendige Verbindung mit der außerschulischen Lebenswelt kann so seither eine Vermittlung von Wissen der komplexen Umweltbeziehungen einerseits und eine Bewusstseinsbildung von der Brisanz des eigenen und gesellschaftlichen Handelns in Bezug auf die Umwelt andererseits stattfinden.  
Besonders außerschulische Lernorte ermöglichen hierbei die Ausbildung von Problembewusstsein, Einsicht in die eigene Betroffenheit und den Aufbau raumbezogener Handlungskompetenz. Dabei arbeiten wir mit ortsansässigen Institutionen, wie beispielsweise dem Regionalzentrum Arche Noah in Lendringsen, zusammen und nutzen den Nahraum für praktisches Arbeiten, wie beispielsweise die Gewässergüteuntersuchung.   
Der Kurs greift die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu ihrer Umwelt auf und ermöglicht damit Wahlmöglichkeiten bezüglich des zu behandelnden Unterrichtsgegenstandes. Selbstständige projektorientierte Arbeit fördert die Problemerkenntnis, die Planungs- und Lernkompetenz sowie die Teamfähigkeit.