Werner-von-Siemens-Gesamtschule Königsborn

Gesamtschule

Hochwertige Bildung ermöglichen durch nachhaltige Konzepte: Müllvermeidungs- und Mülltrennungskonzept der Werner-von-Siemens-Gesamtschule Königsborn

Mit großer Freude wurde gestern an der Wern­er-von-Siemens Gesamtschule ein neuer Wasser­spender eingewei­ht. Dieses bedeu­tende Pro­jekt kon­nte dank der großzügi­gen Unter­stützung der Spon­soren “Aktion für Kinder in Unna”, “von klein auf Bil­dung” und den “Fre­un­den und Förder­ern der Gesamtschule Königs­born” ver­wirk­licht wer­den.

Projektbeschreibung

Die Werner-von-Siemens-Gesamtschule Königsborn befähigt ihre Schülerinnen und Schüler durch "Bildung für nachhaltige Entwicklung", ihre eigene Zukunft und auch die ihrer nachfolgenden Generationen möglichst nachhaltig zu gestalten.

Anhand unterschiedlicher Themen wurden und werden nachhaltige Gestaltungsmöglichkeiten entwickelt und umgesetzt , die die Schule und alle Beteiligten für die BNE sensibilisieren. Für diesen Prozess der Umsetzung wurde ein Team gegründet, welches die Bereiche der BNE nachhaltig bearbeiten wird. Es wurde eine Zukunftswerkstatt eingerichtet und unterschiedlichste Ideen entwickelt. Anschließend wurde ein Müllvermeidungs- und Mülltrennungskonzepts entwickelt und umgesetzt. Bei dieser Konzeptumsetztung konnte sofort die gesamte Schulgemeide mit involviert werden.

Hilf mit und vermeide Müll! Hilf mit und trenne den unumgänglichen Müll, um ein Recycling zu ermöglichen!

Wie der Name des Konzepts beinhaltet, wurde vor allem großer Wert auf die Vermeidung von Müll gelegt. Ein großes Problem stellten die "Durstlöscher" dar, die im schuleigenen Bistro verkauft wurden und täglich für einen enormen Müllberg verantwortlich waren. Um die "Durstlöscher" nicht einfach zu verbieten, wurde ein Wasserspender mit Hilfe von Fördergeldern angeschafft. Dieser sorgte damit für einen Gegenpol und ein Alternativangebot für alle Schülerinnen und Schüler. Der Wasserspender wurde von allen Beteiligten in der Schulgemeinde angenommen und sorgte so für eine deutlich verbesserte Versorgung mit angemessenen und gesunden Getränken. Erst im Anschluss an die Etablierung des Wasserspenders wurde der Verkauf der Durstlöscher eingestellt. 

Alle Schülerinnen und Schüler der Schule verfügen über ein digitales Endgerät. Um die Papierkosten zu reduzieren, werden die Arbeitsblätter vorrangig über die digitalen Möglichkeiten der Schule an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Hierdurch konnte der Verbrauch von Kopierpapier nachweislich extrem reduziert werden.

Zur Mülltrennung wurde ein neues Konzept entwickelt und für alle Räume entsprechende Sammelbehälter neu angeschafft und einheitlich beschriftet. In einer Holzkiste wird Papier gesammelt. Dieser wird regelmäßig von den Klassen – auch in den Fachräumen in die Papiertonnen auf dem Schulgelände entsorgt. In einer gelben Tonne werden wiederverwertbare Kunststoffe (Verpackungen) gesammelt. Diese werden ebenfalls von den Klassen in die gelben Tonnen auf dem Schulgelände entsorgt. In der grauen Tonne wird der Restmüll gesammelt, welche die Reinigungskräfte täglich entsorgen. Im Bereich der Hauswirtschaft steht für die Bioabfälle ein Bioabfallbehälter bereit. Batterien sowie leere Druckerpatronen und Druckerkartuschen können im Sekretariat abgegeben werden. Von Hieraus werden sie untzerschiedlichen Sammelstellen zugeführt.

Durch das neue Konzept konnte ein angemessene Mülltrennung in allen Bereichen der Schule etabliert werden.

Zu Beginn des Schuljahres erfolgt in allen Klassen eine Unterrichtssequenz, die anschaulich über „Müllvermeidung, richtige Mülltrennung, Recyclingverfahren und das Konzept der Mülltrennung an der GEK“ informiert. Im Jahrgang 5 ist das Thema Müllvermeidung und Mülltrennung im Hauswirtschaftsunterricht fest verankert. Im Technikunterricht wird das Thema im Rahmen der Kunststoffverarbeitung nochmals aufgegriffen.